Gibt es
eine
Lösung?

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Kontakt: info@reetdach-sterben.de

Völliger Unsinn

ist die Behauptung, das Reetdachsterben (bzw. die vorzeitige Alterung, wie es die Dachdeckerinnung derzeit eben nennt) werde allein von Feuchtigkeit ausgelöst und bewirkt. Womöglich noch allein durch Feuchtigkeit, die sich im Reet durch falschen bauphysikalischen Aufbau des Daches bildet - also Kondensation innerhalb der innen liegenden Reetschichten. Darauf entgegnen wir:

Reet ist eine Wasserpflanze! Und weil sie gegen Wasser eben enorm resistent ist, wird sie seit Hunderten von Jahren zum Dachdecken verwendet. Besonders in Gebieten mit viel Niederschlag und langen Feuchteperioden. Und Jahrhunderte lang hat das einwandfrei funktioniert. Aber nun plötzlich sterben die Reetdächer - warum?

Ursache sind vermutlich neben anderen Mikroorganismen auch spezielle Pilzarten, die aber  - wie jeder Pilz - für ihr Wachstum und damit ihr Zerstörungswerk primär viel Feuchte benötigen. Wasser und Feuchte greifen das Reet also allein nicht an, tragen aber in der Gegenwart von solchen Pilzen ursächlich mit zu deren Zerstörungswerk bei, bzw. können mit Voraussetzung dafür sein.

Und weil die Reetdächer neuerdings eben rasend schnell verrotten, was auch die Berufsverbände der Reetdachdecker mittlerweile öffentlich zugeben (”Im Reet ist neuerdings etwas, was wir nicht kennen und was früher nicht da war...”) und es das Wasser von außen nicht sein kann, weil es ja seit Jahrhunderten problemlos funktioniert hat, muss das Wasser nun in der Erklärung mancher Berufsgruppenvertreter halt kurzerhand von innen kommen - also in Form von Kondensation.

Das ist ein fataler Irrtum oder die bewußte Unwahrheit: bei allen untersuchten Reetdächern erweist sich, dass die Reethalme, wenn sie ganz aus dem Dach gezogen werden, innen knochentrocken und kerngesund sind.  Gleichgültig ob das Dach innen ausgebaut oder leer ist und gleichgültig welche Dachneigung es aufweist.

Der Gegenbeweis: das Bild unten zeigt ein Reetbündel, das aus einem befallenen und voll ausgebauten Dach herausgezogen wurde. Links (Dachinnenseite) ist es völlig trocken (keinerlei Kondensation oder Fäule) und rechts (Dachaußenseite) ist es nass, weil  Pilzmyzele, Moose, Algen, usw. dort eben das Wasser hineintransportieren und speichern. Dieses Bild sehen wir an jedem befallenen Dach, gleichgültig wie und ob der Innenausbau ausgeführt wurde. Feuchtemessungen an Reetdächern belegen dies auch klar.

Dachinnenseite

Dachaußenseite

Querschnitt durch das Dachreet (links):

Reetdächer sind schon durch das Reetmaterial selbst optimal durchlüftet, deshalb ist ja auch die Mär von der angeblich optimalen Isolierung eines Reetdaches nicht zu halten. Gehen Sie mal auf dem Dachboden eines innen unverkleideten Reetdachhauses, wenn ein steifer Nordost weht, da fliegt Ihnen der Hut weg!

Deshalb hat ein Reetdach auch bei richtiger Herstellung wenig Probleme mit Kondensationserscheinungen im Reet selbst.